
Eines der grössten Kunstwerke der westlichen Kultur kann nur aus der Sicht mystischer Erfahrung verstanden werden. Die Komplexität und Genialität des Werkes wirkt unmittelbar auf den Betrachter, das künstlerisch-technische Können Grünewalds beeindruckt Kunstverständige. Es gibt nur wenige, die das nötige Wissen besitzen, um mit präziser mathematischer und geometrischer Genauigkeit und Folgerichtigkeit bis zu den tieferen Aussagen des Werkes vorzudringen. Die Führung verbindet innerste persönliche Erfahrungen mit den, in christlichen Bildern ausgedrückten, Grundstrukturen des spirituellen Weges. Der Altar zeugt vom bewusst vollzogenen Weg und spricht das Wissen an, das in jedem Menschen innewohnend schlummert. Diese Verbindung stärkt die innere Orientierung und ermöglicht einen seelischen Heilungsprozess hin zur Ganzwerdung.
Mehr Information: www.agneshidveghy.net/isenheimer_agnes_hidveghy.php
Ein Einführungsheft wird nach der definitiven Anmeldung zur Vorbereitung zugeschickt.
Freitag 19.00 gemeinsames Nachtessen, Vorstellungsrunde
Samstag 2 Besuche von je 1½ Stunden im Museum
Besprechung von Details mit Bildern im Seminarraum
Gemeinsames Nachtessen
Sonntag Arbeit im Seminarraum
Ende: 13.00
Agnes Hidveghy’s Verständnis vom Isenheimer Altar ist das Resultat einer lebenslangen Forschungsarbeit (Jahrgang 35) und einem eigenen spirituellen Weg. Ihr Interesse galt und gilt dem kosmischen (göttlichen) Auftrag des Menschen, dem Verstehen von Zusammenhängen, die als kosmologische Strukturen beschrieben werden können. Ausgehend von den Bildern reichen diese Strukturen bis in die genauen mathematischen und geometrischen Formen. Die gleichen Grundstrukturen sind in jedem Menschen wirksam und können unseren individuellen Erfahrungsformen Verständnis übermitteln.
Agnes Hidveghy leitet Gruppen mit spirituellem Inhalt, hält Seminare und gibt in individuellen Beratungen „Neue Impulse zur inneren Orientierung.“ Im Jahre 2003 hat sie das Projekt ars sacra gegründet.
Agnes Hidveghy