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ars sacra Verlag

Stille Nacht, Heilige Nacht

Der innere Weg nach Bethlehem



Weihnachten, die stille und heilige Nacht. Die Weihnachtsgeschichte – wir alle tragen die Worte oder Passagen daraus in uns. Doch was hat es wirklich mit dem Bild von «Weihnachten und der Geburt Jesu» auf sich? Welche Impulse kann uns die Weihnachtsgesichte auf unseren eigenen inneren Weg mitgeben? Welche spirituellen Quellen und Weisheiten verstecken sich hinter den Bildern, die wir seit über 2000 Jahren von Generation zu Generation weitergeben?

Das Buch «Stille Nacht, Heilige Nacht» bringt Weihnachten mit unseren eigenen innerseelischen Erfahrungen in Verbindung und lässt so die Geburt Jesu zu einem Teil in uns werden. Dazu beleuchtet die Autorin Agnes Hidveghy zunächst sehr ausführlich die Bibeltexte der Weihnachtsgeschichte im Lukas- und Matthäus-Evangelium.

Darüber hinaus greift sie heilige Kunstwerke auf, wie der im 16. Jahrhundert erschaffene Isenheimer Altar in Colmar (F), in denen sich die ebenfalls die «Botschaften alter Traditionen» finden lassen. Wie sich der innere Weg nach Bethlehem im gelebten Alltag wiederspiegelt, zeigt ihre persönliche Erzählung über die Flucht aus Ungarn am Heiligen Abend 1956.

Als Abschluss bietet das Buch zahlreiche Übungen, An-regungen und Gedankenimpulse zur Meditation in der Adventszeit – als innere Vorbereitung auf Weihnachten.

Zwei Textauszüge aus dem Buch

«Was jenseits der Erklärbarkeit ist, bleibt in der Dunkel-heit unserer Seele unerkannt. Dort wartet das vergessene Wissen unserer Bestimmung darauf, geweckt zu werden. Um zu Erinnerung zu finden, ist das Hineintauchen zu seinem Ursprung in die tiefe Stille notwendig. Das ist für unsere, an Tageslicht gewohnten Augen zuerst einmal nichts anderes, als Dunkelheit. Von dieser «Heiligen Nacht» zeugt das Lied, das wir am Weihnachten singen. Wenn wir sie finden möchten, dann kommen wir nicht darum herum, uns auf diese Dunkelheit einzulassen. Das neue Leben unserer Seele wird in der Dunkelheit unseres Unbewussten aufbewahrt, wie das Samenkorn in der dunklen Erde eine schützende Geborgenheit findet, um den Übergang zum neuen Leben behütet überstehen zu können…»

«Wenn wir die Rolle von Herodes durch die Evangelien verfolgen, können wir erkennen, dass in ihm der Verstand personifiziert ist. Der Verstand, der in uns auf dem Thron sitzt, auf den er nicht gehört. Der Verstand ist es, der alles versucht‚ auf die Reihe zu kriegen‘ und alle Möglichkeiten tötet, die sich ausserhalb eines linearen Denkschemas befinden. Alles, was durch Kausalität nicht verständlich ist, kann der Verstand nicht greifen – begreifen. So bringt er alle Ansätze zum Erliegen, die seine Allmachtsansprüche streitig machen würden, wie es die Erzählung von der Tötung der Erstgeborenen in Bethlehem nach der Geburt Jesu beschreibt. Der Mensch macht seine Entwicklung, bis er mit der Hilfe seines Verstandes sein Leben beherrschen kann…»



Agnes Hidveghy

…wurde 1935 in Budapest geboren. Aufgewachsen in einem gelebten religiösen Umfeld begegnete sie bereits im Alter von 14 Jahren Ramana Maharshi und Vivekananda. Diese ersten Berührungen mit der indischen Yogaphilosophie war der Beginn derSuche nach der Wirklichkeit und nach Verwirklichung – eine Suche, die bis heute andauert. 1956 floh Agnes Higveghy mit ihrem Mann und der sieben Monate alten Tochter über die Weihnachtstage vor der russischen Besatzung aus Ungarn in die Schweiz.

Nach Abschluss des Fachlehrerdiploms für Mathe-matik und Physik beginnt sie im Alter von 24 Jahren mit der Jungschen Analyse, wodurch sich ihr das Verständnis für die Sprache der Bilder öffnete. Fast zeitgleich fängt sie mit dem Studium der Astrologie als kosmologisches Modell an. Es folgen ausführliche Studien und Praxiserfahrungen in jüdischer Mystik (Friedrich Weinreb) – ein Schlüssel zu einer neuen Welt des Verstehens der Bibel und zur christlichen Ideenwelt. Dazu kommen intensive Studien in tibetanischem und Zen-Buddhismus und ein prägender spiritueller Schulungsweg im Sinne der Sufiideen.

Seit über 40 Jahren gilt ihr Interesse der inneren Orientierung der Menschen und dem Auftrag, diese innewohnende Orientierung im Menschen zu wecken – uns selbst als Menschen mit einem kosmischen Auftrag zu erkennen, was weit mehr ist, als unsere immer wechselnde Identität in den ständig wogenden Wellen der Zeit.

Seit 1962 führt Agnes Hidveghy eine Lebensberatungspraxis, begleitet Menschen in Einzelberatungen auf ihrem Lebensweg, hält Vorträge und gibt Seminare im In- und Ausland. Agnes Hidveghy lebt heute in Amden/Schweiz.



Ladenverkaufspreis: CHF 38,- bzw. € 28,-.



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Einen kurzen Auszug aus dem Buch finden Sie hier: Die Verkündigung



Das Buch erscheint anfang November 2010.

Kurzbibliografie
Erschienen im ars sacra Verlag, Würzen
216 Seiten • vierfarbig gedruckt • gebunden mit Umschlag • mit farbigen Illustrationen von Margit Aumüller